Wir halten Sie auf dem Laufenden


Geschenkte Zeit hilft Kindern und Eltern

Beim Kinderschutzbund Schweinfurt startet wieder eine Familienpatenschulung

Gerade junge Familien mit kleinen Kindern fühlen sich in manchen Situationen überfordert. Ihnen könnten sogenannte Familienpaten/innen unter die Arme greifen, ehrenamtliche Helfer und Helferinnen, die ihre Zeit spenden, um spezielle Bedürfnisse der Familie zu erfüllen. Das können Gespräche mit den Eltern sein oder auch Unternehmungen mit den Kindern. Aber die Familienpaten sollen nicht abends der kostenlosen Babysitter sein oder eine professionelle Erziehungsberatung ersetzen. Selbstverständlich sollen die Familienpaten auch nicht die Rolle von Vertrauenspersonen wie Eltern oder Großeltern übernehmen. Eine Familienpatenschaft bietet Familien in vorübergehenden Belastungssituationen schnelle und unbürokratische Hilfe und Unterstützung.

Die ehrenamtlichen Helfer/innen müssen sich jedoch nicht alleine auf ihre Erfahrung und ihre Intuition verlassen. Alle, die sich dem Projekt Familienpaten beim Kinderschutzbund Schweinfurt anschließen möchten, werden in einer Schulung aus insgesamt sechs Einheiten auf ihre Tätigkeit als Familienpate/in vorbereitet. Dabei geht es unter anderem um Möglichkeiten und Grenzen der Hilfestellung, um Gesprächsführung, den Umgang in schwierigen Situationen mit der Familie, um interkulturelle Fragen und sogar um das Thema Kindswohlgefährdung.

Am Freitag, den 26.10.2018 um 16.00 Uhr beginnt wieder eine Familienpatenschulung beim Kinderschutzbund Schweinfurt in den Büroräumen in Schweinfurt (Graben 18/20). Es sind noch Plätze frei. Bei Interesse bzw. für weitere Informationen wenden Sie sich an die Koordinatorin des Projekts Yvonne Bauer unter der Telefonnummer 0157/54888273 oder unter familienpatenschaft@kinderschutzbund-schweinfurt.de. Informationen zum Projekt gibt es auch auf der Homepage des Kinderschutzbundes Schweinfurt unter www. kinderschutzbund-schweinfurt.de oder unter www.familienpaten-bayern.de.


Artikel der Mainpost, 08.09.2018

Ehrenamtskampagne 2017

Pressemitteilung des Landesverband Bayern e.V.
München, 20. September 2017.

„Ohne Ehrenamtliche wäre unsere Arbeit als größte bayerische Kinderrechtsorganisation nicht denkbar. Abgestimmt auf die Bedürfnisse vor Ort und in unserem Engagement vereint haben wir nur ein gemeinsames Ziel: „Kinder sollen gesund und glücklich aufwachsen“ begeistert sich Susanna Kaiser, seit 2014 Vorsitzende beim Deutschen Kinderschutzbund Landesverband Bayern e.V.

Deshalb engagieren sich bayernweit in den 59 Orts- und Kreisverbänden über 4000 Ehrenamtliche als Familienpaten, im Begleiteten Umgang oder als Klassenpaten, organisieren Ferienprogramme und Kinderfeste und betreiben Second-Hand Läden sowie Mittagsbetreuung – so vielfältig sind die Tätigkeitsfelder der einzelnen bayerischen Orts- und Kreisverbände, genau so bunt wie unsere Veranstaltungen an diesem Weltkindertag.

Ehrenamtliche Hilfe ist seit jeher die tragende Säule des Kinderschutzbundes. Gemeinsam mit Fachkräften helfen sie Kindern, Jugendlichen und ihren Familien in herausfordernden Lebenssituationen, unterstützen sie in der Bewältigung ihres Alltages und stärken Eltern in ihrer Erziehungsfähigkeit.

„Wir haben eine schwere Zeit durchmachen müssen, aber Du warst unser Engel!“ Mit diesen Worten hat sich der Sohn einer afrikanischen Familie, die einen schweren Schicksalsschlag erlitt – zwei der der fünf Kinder waren in einen tragischen Unfall verwickelt, wobei eine Tochter starb und ein Sohn schwerbehindert wurde – bei der Familienpatin bedankt, die sie über ein Jahr lang ehrenamtlich unterstützen und begleiten durfte.

Die ehrenamtlichen Mitarbeiter im DKSB sind sehr unterschiedlich Menschen, ihre Motivation ist jedoch sehr ähnlich. Die ehrenamtliche Arbeit beginnt meist mit einer gemeinsamen Schulung beziehungsweise einer gemeinsamen Vorbereitung auf die Tätigkeit und wird durch regelmäßige Treffen unter der Leitung der Fachkräfte begleitet. Die Zusammenarbeit zwischen ehrenamtlichen und hauptamtlichen MitarbeiterInnen ist das Kernstück unserer Arbeit: eine Zusammenarbeit auf Augenhöhe. Für Kinder, Jugendliche und ihre Familien ist ehrenamtliche Unterstützung immer ein Angebot auf Zeit unter dem Aspekt der „Hilfe zur Selbsthilfe“. So entsteht aus einem gegenseitigen Kennenlernen in der Regel eine Art Vertrauensverhältnis, das für die Ehrenamtlichen neben dem angestrebten Erfolg auch große Freude bringt:

„Am Anfang, dachte ich, ehrenamtlich tätig zu sein, um etwas zu geben, aber ich habe schnell gemerkt, dass ich unendlich viel mehr zurückbekomme.“

Damit ehrenamtliches Engagement bei Kindern und Familien wirksam ankommt, brauchen wir eine starke Gemeinschaft:

Wollen auch Sie „Für Kinder da sein“? – kommen Sie in unser Team.


Digitales Familienministerium – Informationstool Familienleistungen unterstützt Eltern

Pressemitteilung des Bundesfamilienministeriums
Pressemitteilung 099   Veröffentlicht am 04.08.2017

Das Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend hat am 4. August 2017 das „Informationstool Familienleistungen“ – www.infotool-familie.de – freigeschaltet. Mithilfe dieses neuartigen digitalen Angebotes können (werdende) Eltern und Familien durch die Eingabe von nur wenigen Angaben herausfinden, welche Familienleistungen und ggf. weitere Unterstützungsangebote für sie in Frage kommen sowie wo und unter welchen Voraussetzungen diese beantragt werden können. Das spart eine Menge Zeit und unterstützt insbesondere diejenigen, die bis dahin noch keinen Überblick über das Angebot der familienpolitischen Leistungen hatten.

Bundesfamilienministerin Dr. Katarina Barley erklärte anlässlich des Livegangs des Infotools: „Für das Bundesfamilienministerium ist es wichtig, die Bürgerinnen und Bürger umfassend über die familienpolitischen Leistungen und Möglichkeiten zu informieren. Alle müssen die Möglichkeit haben, in Anspruch zu nehmen, was ihnen zusteht.“

Dieses interaktive, digitale Informationstool steht nun den Bürgerinnen und Bürgern zur Verfügung und geht mit den wichtigsten Familienleistungen und Unterstützungsangeboten an den Start. Dabei ist das Tool so konzipiert, dass es Stück für Stück weiter ausgebaut wird und an die aktuellen Gesetzeslagen angepasst werden kann. Es ist ebenso für Tablet und Smartphone optimiert.

„Das Bundesfamilienministerium geht hier neue Wege. Wir sind ein digitales Familienministerium und gestalten den digitalen Wandel aktiv mit“, betonte Dr. Barley. Die Bundesfamilienministerin verwies auf die Möglichkeiten, die digitale Technologien bieten, um den Zugang zu familienpolitischen Leistungen leichter zu machen. Ein wichtiger Baustein ist dabei das Infotool Familienleistungen. Aber auch die Beantragung von Leistungen will die Bundesministerin vereinfachen. Noch in diesem Jahr wird es Schritt für Schritt möglich sein, Elterngeld als erste familienpolitische Leistung online zu beantragen.

Das Infotool Familienleistungen – www.infotool-familie.de – soll dazu beitragen, dass der Zugang zu Informationen über Familienleistungen vereinfacht und entbürokratisiert wird. Das Projekt ist eine zentrale Maßnahme im Rahmen des Arbeitsprogramms Bessere Rechtsetzung 2014 (Thema Bürokratieabbau) und der Digitalen Agenda 2014 – 2017 der Bundesregierung.


Woche des bürgerschaftlichen Engagements

Pressemitteilung des Landesverband Bayern e.V.
München, 14. September 2017.

Die 13. Woche des bürgerschaftlichen Engagements unter der Schirmherrschaft von Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier unterstreicht auch die Bedeutung der ehrenamtlichen Arbeit im Deutschen Kinderschutzbund. Allein in Bayern engagieren sich für die größte bayerische Kinderrechtsorganisation mehr als 4000 Ehrenamtliche, um die Lebensbedingungen für Kinder und Jugendliche und ihre Familien die Lebensbedingungen. „Ehrenamtliche Arbeit ist seit über 60 Jahren ein unverzichtbares Gut für unsere 59 Mitgliedsverbände in ganz Bayern“ schwärmt Susanna Kaiser, seit 2014 Vorsitzende beim Deutschen Kinderschutzbund Landesverband Bayern e.V. Deshalb wollen wir diese Woche auch zum Anlass nehmen, dieses Engagement für die Kinder und Jugendlichen in diesem Land besonders herauszustellen. Ehrenamtliche Hilfe ist seit jeher die tragende Säule des Kinderschutzbundes. Ob im ehrenamtlichen Vorstand, der sich um die Organisation des Verbands kümmert oder auf praktische Art und Weise in den Projekten vor Ort: Ehrenamtliche engagieren sich für die Belange von Kindern und Jugendlichen – in Spielgruppen, bei der Hausaufgabenbetreuung, in Ferienfreizeiten.
Aber Ehrenamt beim Deutschen Kinderschutzbund bedeutet noch mehr – es ist aktive Partizipation, also gelebte Teilhabe an unserer Gesellschaft. Darüber hinaus denken wir inklusiv und integrativ. Von Anfang an setzten sich die ehrenamtlichen Kinderschützerinnen und Kinderschützer für die Rechte aller Kinder ein, unabhängig von Herkunft, Geschlecht, Konfession, Behinderung oder Nicht-Behinderung.

Wenn Frau Bundesratspräsidentin Malu Dreyer die Wichtigkeit der Rahmenbedingungen für das
bürgerschaftliche Engagement betont, so können wir das nur vehement unterstützen. Gerade die qualifizierte Aus- und Weiterbildung der ehrenamtlichen Mitarbeiter und deren zuverlässige Begleitung durch Fachkräfte war für den Deutschen Kinderschutzbund schon immer eine unverzichtbare Grundlage der gemeinsamen Arbeit. Die Haltung des Verbands war stets geprägt von gegenseitiger Wertschätzung und der offenen Anerkennung des ehrenamtlichen Engagements. Daraus entstand eine starke Gemeinschaft, die sich auch weiter empathisch und wirksam für die Belange unserer Kinder und Jugendlichen einsetzt. Deshalb möchten auch wir als Landesvertreter unseres Verbands im Rahmen der bundesweiten Aktionswoche uns bei den vielen ehrenamtlich Tätigen des Kinderschutzbundes herzlich bedanken – nur
gemeinsam sind wir stark!


Artikel der Mainpost

Spende für den Kinderschutzbund

Eine Spende besonderer Art macht der Chef der gleichnamigen Werbeagentur Johannes Neuhauser (Dittelbrunn) dem Schweinfurter Kinderschutzbund. Er modernisiert die angestaubte Homepage, wird für den Kinderschutzbund mit Büro im Graben 18/20 mehrere Social-Media-Plattformen wie Facebook einrichten und sämtliche Flyer, Poster, Handout-Zettel und Infobroschüren neu gestalten, damit der Kinderschutzbund besser wahrgenommen wird. „Viele wissen gar nicht, dass es uns gibt“, bedauerten die beiden Vorsitzenden Gerd Schurz (sitzend links) und Daniela Schönig (links) bei der Präsentation des von Neuhauser erarbeiteten Konzepts. Das sieht zwar ein einheitliches Erscheinungsbild mit einem „roten Faden“ vor, wird aber künftig emotionaler sein und dafür sorgen, dass sich der Bekanntheitsgrad des Kinderschutzbundes erhöht, ist Neuhauser überzeugt. Die Gesamtkosten von rund 3500 Euro verrechnet der Agenturchef nicht. Außerdem im Bild: Kinderschutzbund-Mitarbeiterin Yvonne Bauer (rechts). – (Artikel: Hannes Helferich)


Neue Familienpatenschulung startet

Familienpaten/innen helfen Kindern und Eltern

Gerade junge Familien mit kleinen Kindern fühlen sich in manchen Situationen überfordert. Ihnen könnten sogenannte Familienpaten/innen unter die Arme greifen, ehrenamtliche Helfer und Helferinnen, die ihre Zeit spenden, um spezielle Bedürfnisse der Familie zu erfüllen. Das können  Gespräche mit den Eltern sein oder auch Unternehmungen mit den Kindern. Aber die Familienpaten sollen nicht abends den kostenlosen Babysitter spielen oder eine professionelle Erziehungsberatung ersetzen. Und natürlich sollen die Familienpaten auch nicht die Rolle von Vertrauenspersonen wie Eltern, Großeltern oder Paten übernehmen. Eine Familienpatenschaft bietet Familien in vorübergehenden Belastungssituationen schnelle und unbürokratische Hilfe und Unterstützung.

Die ehrenamtlichen Helfer/innen müssen sich jedoch nicht alleine auf ihre Erfahrung und ihre Intuition verlassen. Alle, die sich dem Projekt Familienpaten beim Kinderschutzbund Schweinfurt anschließen möchten, werden in einer Schulung aus insgesamt sechs Einheiten auf ihre Tätigkeit als Familienpate/in vorbereitet. Dabei geht es unter anderem um Möglichkeiten und Grenzen der Hilfestellung, um Gesprächsführung, den Umgang in schwierigen Situationen mit der Familie, um interkulturelle Fragen und sogar um das Thema Kindswohlgefährdung.

Im März beginnt wieder eine Familienpatenschulung beim Kinderschutzbund Schweinfurt in den Büroräumen in Schweinfurt (Graben 18/20). Es sind noch Plätze frei. Bei Interesse bzw. für weitere Informationen wenden Sie sich an die Koordinatorin des Projekts Yvonne Bauer unter der Telefonnummer 0157/54888273 oder unter familienpatenschaft@kinderschutzbund-schweinfurt.de.


Sind Sie schon Fan auf Facebook?

Wir würden uns sehr über Ihr „Gefällt mir“ freuen. Schauen Sie doch mal vorbei. Hier entlang…